Die Worschtbrothers waren wieder on Tour!
Treffpunkt war diesmal in Rohrbach. Aufgrund des starken Gegenwinds wurde die ursprünglich geplante Strecke kurzerhand direkt am Start umgeworfen. Der Plan: Erst gegen den Wind fahren, damit die Heimfahrt nach der Halbzeit größtenteils mit Rückenwind genossen werden konnte.



Von Rohrbach ging es über Insheim und einmal am Landauer Bahnhof vorbei. Der kleine Bruder war dabei die ganze Zeit am Meckern – allerdings weniger über den Wind als über den schlechten Straßenbelag. Gleichzeitig nutzte er die Windschleppe des großen Bruders äußerst effizient, um sich den Kampf gegen den Gegenwind weitestgehend zu ersparen.
Durch Landau führte die Strecke entlang der Draisinenstrecke in Richtung Germersheim. Heute war man dabei ganz bewusst „OFF-Grid“ unterwegs – also komplett ohne GPS oder Navigation. Einfach drauflos und der Nase nach.
Am Bahnübergang Fuchsmühle kam man mit einem älteren, äußerst lustigen Mann ins Gespräch. Er erzählte, dass er seit Jahren kein Schnitzel mehr bekommen habe. Als er jedoch die beiden Worschtbrothers sah, stellte er fest, dass diese trotz ihres Namens offensichtlich genügend Schnitzel zu Hause bekämen. Seinen eigenen dicken Bauch erklärte er dagegen mit den Worten: „Der kommt nur von meinen Samensträngen.“ – Armer Mann…
Nach einem kleinen Energiekick am Rastplatz vor Lustadt – eigentlich ja eher ein Dorf – ging es weiter nach Lingenfeld. Dort fiel die spontane Entscheidung, den Trusslachweg durch die Rheinaue zu nehmen.

Doch dann kam der Endgegner: Treppen! Vom Hochufer runter in das Rheinbett und direkt wieder hinauf. Der große Bruder fühlte sich dabei wie ein Walross auf Land und kam aus dem Stöhnen kaum noch heraus. Aufgeben? Keine Option! Er biss die Zähne zusammen und kämpfte sich tapfer über jede einzelne Stufe.



In Germersheim am Rhein wollte man eigentlich endlich eine Worscht testen. Doch ohne richtigen Hunger schmeckt selbst die beste Worscht nur halb so gut. Also blieb die Worscht liegen und die Reise ging weiter – gegen die Rheinströmung, symbolisch Richtung Basel.
Über Lämerche, Neipoz und schließlich Rheinzawere führte der gemeinsame Heimweg, bevor sich die Wege der beiden Brüder wieder trennten.
Am Ende standen rund 80 Kilometer ohne Navigation auf dem Tacho – und leider keine Worscht im Magen.
Fazit: Die Worscht muss definitiv nachgeholt werden!


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